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ITK-MEDIA SUMMIT 2017

"Hilfe, mein Kunde ist ein Neandertaler. - Märkte ändern sich, Menschen nicht."

ITK-MEDIA SUMMIT 2017

Media-Entscheider aus der ITK-Branche trafen sich zum ITK-MEDIA SUMMIT in Haar bei München.

Das Thema dieses Jahr:

"Hilfe, mein Kunde ist ein Neandertaler. - Märkte ändern sich, Menschen nicht."

>>> So war der ITK-MEDIA SUMMIT 2017

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11. MEDIA SUMMIT

Der Kampf um die Zeit Ihrer Kunden

11. MEDIA SUMMIT

Media-Entscheider in der professionellen Elektronik trafen sich bereits zum elften Mal zum MEDIA SUMMIT auf der embedded world.

 

>>> 11. MEDIA SUMMIT oder: Hilfe, mein Kunde ist ein Neandertaler. - Märkte ändern sich, Menschen nicht!

>>> 10. MEDIA SUMMIT

>>> 9. MEDIA SUMMIT

>>> 8. MEDIA SUMMIT

>>> 7. MEDIA SUMMIT

>>> 6. MEDIA SUMMIT

>>> 5. MEDIA SUMMIT

 

ITK-MEDIA SUMMIT

Außerdem findet jedes Jahr der ITK-MEDIA SUMMIT im Stammsitz der WEKA FACHMEDIEN in Haar bei München statt.

>>> 5. ITK-MEDIA SUMMIT

>>> 4. ITK-MEDIA SUMMIT

>>> 3. ITK-MEDIA SUMMIT

>>> 2. ITK-MEDIA SUMMIT

>>> 1. ITK-MEDIA SUMMIT

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05. März 2015
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9. MEDIA SUMMIT auf der embedded world 2015

Sex, Selfies und fette Katzen – wie die Mediennutzung uns verändert

Mit diesem Thema lockten Prof. Matthias Spörrle (TU München und Hochschule für Angewandtes Management, Erding) und Matthäus Hose (WEKA FACHMEDIEN) rund 150 Marketing-Entscheider zum 9. MEDIA SUMMIT auf der embedded world in Nürnberg. Für die meisten ...

Der 9. MEDIA SUMMIT war wieder ein voller Erfolg
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Der 9. MEDIA SUMMIT war wieder ein voller Erfolg

Teilnehmer ist der MEDIA SUMMIT bereits seit Jahren ein fest eingeplantes Ereignis im Messekalender. Er bietet immer eine willkommene Gelegenheit, Freunde und Branchenkollegen persönlich zu treffen und sich auszutauschen. Doch auch neue Gesichter finden sich ein, um sich über die Trends der Branche zu informieren und Kontakte zu knüpfen.

Der diesjährige Fachvortrag machte vor allem auf die Auswirkungen der exzessiven Mediennutzung auf uns und unsere Umwelt aufmerksam. Bereits in den letzten Jahren haben die Referenten immer wieder betont, wie uns die wachsende Kanalvielfalt und die sich daraus ergebende Informationsflut überfordern. Diesmal gingen sie aber noch weiter: Mit Hilfe eingängiger Beispiele und Vergleiche, immer von wissenschaftlichen Belegen gestützt, kamen sie auf problematische Folgen des unüberlegten Umgangs mit Internet und Social Media zu sprechen. Die totale Transparenz unserer Daten, Interessen und Freizeitaktivitäten für Internetunternehmen , Freunde und Fremde ist zwar schon längst für niemanden mehr eine Überraschung – aber wem ist schon klar, dass die Reichweite und Anonymität des Internets auch große Auswirkungen auf unsere eigene Wahrnehmung, unser Verhalten und unsere Hemmschwelle hat?

Die Teilnehmer, viele selbst Eltern, erschraken, als die Referenten zeigten, wie leicht es sogar für Kinder ist, an Sex und Gewalt im Internet teilzuhaben. Über 10 Prozent aller Webseiten und mehr als 20 Prozent aller Suchanfragen im Web haben pornographische Inhalte. Das Problem: Menschen, die gerade im frühen Jugendalter Pornos konsumieren, haben ein anderes, deutlich riskanteres, Sexualverhalten wie beispielsweise häufiger ungeschützten Geschlechtsverkehr.

Ein Blick in die Bestseller-Listen der beliebtesten Videospiele zeigt, gewaltverherrlichende Spiele stehen oft ganz oben. Dass Kinder und Jugendliche eigentlich keinen Zugang zu Spielen wie „Grand Theft Auto V“ haben dürfen, sie aber trotzdem von einem hohen Prozentsatz genutzt werden, zeigten die Referenten eindrucksvoll. Denn auch viele Zehnjährige wissen bereits, wie man Altersbeschränkungen umgeht. Die Referenten hatten einen Ausschnitt aus dem Spiel „Grand Theft Auto V“ mitgebracht. Bei den Folterszenen, u.a. mit Elektroschocks und Waterboarding, legten sie den empfindlicheren Gemütern im Saal die Lektüre einer beruhigenden, anspruchsvollen Fachzeitschrift ans Herz: „Wer schwache Nerven hat, jetzt bitte die Augen zu machen oder die Markt&Technik lesen!“

Dann setzte Prof. Spörrle mit wissenschaftlichen Erkenntnissen ein. Er erklärte, dass der frühe Konsum von Sex und Gewalt in Film und Videospielen tatsächlich nachgewiesene Auswirkungen auf das spätere Verhalten hat. Nachahmung garantiert! Das gezeigte Baby-Doll-Experiment aus den 60er Jahren untermauerte die Ausführungen.

Der „Online-Enthemmungseffekt“ beschreibt, was Menschen dazu treibt, in der virtuellen Welt Dinge zu sagen und zu tun, die sie im realen Leben so nicht tun würden. Im Internet fühlen sich User sicherer, da sie unsichtbar bleiben können und für ihre Taten nicht immer einstehen müssen. Gleichzeitig wird durch den unbeschränkten Zugang alles sofort einer großen Öffentlichkeit bekannt. Wir empfinden das Agieren im digitalen Raum viel eher als „Spiel“, denn die direkten Konsequenzen unserer Handlungen können nicht beobachtet werden. Das enthemmt und lädt nicht nur dazu ein, sich zu öffnen und sehr persönliche Dinge zu teilen, sondern auch Schadenfreude, Diffamierungen und sogar Gewaltandrohungen viel stärker an den Tag zu legen. Circa ein Drittel aller Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die im Internet unterwegs sind, wurden schon einmal Opfer von Cybermobbing. Das manchmal überwältigende (soziale) Feedback überfordert uns und wird spätestens dann gefährlich, wenn das Opfer nicht weiß, wie es damit umgehen soll. Rufmord im Internet kann sich hartnäckig halten und nicht nur Karrieren zerstören. Das wurde an Hand mehrerer Beispiele gezeigt, unter anderem am Fall vom Schauspieler Max Wright, der Willi Tanner in der weltberühmten Serie „Alf“ verkörperte. Falsche Behauptungen über sein Sexualleben finden sich bis heute im Netz und werden weiter ungehindert verbreitet – auch in schlecht recherchierten Online-Artikeln und Blogs.

Kein Wunder also, dass wir seit dem Zeitalter der sozialen Netzwerke auch mehr über unsere Außenwahrnehmung nachdenken (müssen). Mein Image im Web kann ich in hohem Maße selbst kontrollieren: Dort kann ich mich neu erfinden und so darstellen, wie ich gesehen werden möchte.

Die Referenten zeigten in diesem Kontext einige bizarre Selfies. Der Enthemmungseffekt führt noch zusätzlich in Versuchung, ständig Informationen ins Netz zu stellen, die für andere völlig unerheblich sind.

Wie aber halten wir nun alle diese Botschaften auseinander? ->

1. Teil: Sex, Selfies und fette Katzen – wie die Mediennutzung uns verändert
2. Teil: Das Fazit auf Seite 2

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